(Den aktuellen Veranstaltungskalender finden Sie unter "Unser Dorf".)
Das Königsschießen findet am 21.1.2012 im Schützenhaus um 19 Uhr statt.

„Begegnungen auf dem Weg“

Zum Programm

Nach den erfolgreichen Klassikerbearbeitungen von Goethes Faust und Schillers gesamtem dramatischen Werk wenden sich Michael Quast und Philipp Mosetter in ihrer neuen Produktion nun den Brüdern Grimm zu. Die Grimmsche Märchensammlung darf weltweit als das zweitmeist gelesene Buch (nach der Bibel) gelten und erschreckt heute noch Kinder rund um den Globus. . Aber was erzählen die Märchen eigentlich? Was wollen die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit ihrer Sammlung sagen? Und welche Bedeutung haben Grimms Märchen für unsere Kultur, ja für unsere heutige Gesellschaft? Quast und Mosetter laufen tapfer durch den dunklen Wald drängender Fragen und stoßen dabei auf bis dato ungehörte Antworten. So entsteht ein Drahtseilakt zwischen abgrundtiefer Erkenntnis und schwebendem Gelächter. Über 200 Märchen, dazu Leben und Wirken der Brüder Grimm sowie das Lebensgefühl einer ganzen Epoche werden dargestellt von Michael Quast, eingerichtet und befußnotet von Philipp Mosetter.

Die Interpreten

Michael Quast Geboren 1959. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Engagements u. a. am Düsseldorfer Kom(m)ödchen, Schauspiel Frankfurt. Staatstheater Stuttgart, Oper Frankfurt, Hamburger Kammerspiele. Seit 1985 eigene Kabarettsoloprogramme. 1998 Premiere mit "Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt BLAUBART, Opera bouffe von Jacques Offenbach " am Heidelberger Theater in neuer, eigener Textfassung (zusammen mit Rainer Dachselt). Quast übernimmt sämtliche Partien inklusive Opernchor und Inspizient. 1999 "Goethe: Faust /, Kommentierte Darbietung" Quast spielt das gesamte Personal des Stücks, lediglich das Gretchen muss er seinem Partner Philipp Mosetter überlassen. 2003 Uraufführung von "KWAST oder Der Narr des Königs. Theaterstück für Michael Quast" von FK Wächter am Heidelberger Theater Inszenierungen von Offenbach-Operetten am Staatstheater Mainz ("Die Großherzogin von Gern/stein", 2000 I "Orpheus in der Unterwelt", 2002), am Theater Heidelberg ("Die schöne Helena", 2002) und am Staatstheater Wiesbaden ("Ritter Blaubart", 2004), jeweils in neuer Textfassung von Quast und Dachseit. Ferner 2003 am Staatstheater Kassel "Die Fledermaus" von Johann Strauß und am Theater Heidelberg "Liselott" , Singspiel von Eduard Künneke. Als Autor, Sprecher und Moderator arbeitet Quast mit dem SWR-Rundfunkorchester, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem RSO Frankfurt, den Berliner Symphonikern, dem RSO Saarbrücken und den Philharmonischen Cellisten Köln zusammen. Ausgezeichnet mit dem "Salzburger Stier' (1991), dem "Deutschen Kleinkunstpreis' (2001) und dem "Rheingau Musikpreis" (2002). Protagonist und Mitbegründer des Barock am Main - Der Hessische Moliere - Sommerfestival und Gründer der Fliegenden Volksbühne Frankfurt (seit 2008).


Philipp Mosetter Von 1976 bis 1982 mit dem Karl Napp's Chaos Theater aus Frankfurt auf Tour. Als Texter und Konzeptionist für verschiedene Werbeagenturen in Deutschland und Österreich tätig, Lehraufträge an der FH Darmstadt und an der Hochschule für an gewandte Kunst in Wien (2006 erscheint "Das Erste Wiener Taschentheater" in Form sogenannter "Snipcards" - ursprünglich ein in Wien verbreitetes Werbemedium in Kreditkartengröße.) 1989 Gründung des monolithischen Theaters mit den Stücken (d. h. Soloprogrammen) 'Der Roman", "Unter Glücklichen", "Der panische Ton" und "z. B. Mittwoch'. Im Goethejahr 1999 zusammen mit Michael Quast 'Goethe: Faust ,. Kommentierte Darbietung." Im Schillerjahr 2005 in gleicher Besetzung "Schiller - Verrat, Verrat und hinten scheint die Sonne", eine Produktion für die Inter¬nationalen Schillertage am Nationaltheater Mannheim. 1981 "Deutscher Kleinkunstpreis", 1987 "Badischer Kleinkunstpreis". 2007 Gründung der "Bruce-Stanley-Society", die sich der Erforschung und Aufarbeitung von Leben und Werk Bruce Stanleys (1862-1913) widmet und dessen Hauptwerk, "Das Lexikon Scheiterns" fortführt. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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